Dass der 2016 unter viel Tamtam gefeierte Migrationspakt mit der Türkei nicht das Papier wert ist, auf dem er steht, […]
«+++ Dreiste Erpressung: Türkei droht mit Flüchtlingsflut +++

Dass der 2016 unter viel Tamtam gefeierte Migrationspakt mit der Türkei nicht das Papier wert ist, auf dem er steht, war vernünftig denkenden Menschen bereits schon damals klar. Mehr als sechs Milliarden Euro sah der Vertrag für die Türkei zur Sicherung der EU-Außengrenze und die Versorgung der Flüchtlinge vor. Erst im Februar flossen erneut 32 Millionen Euro direkt von Deutschland in Erdogans Staatssäckel. Bereits vor Abschluss der Verträge nutzte das Regime die Flüchtlingsströme als Druckmittel gegen die EU.
An dem Umstand, dass bald weitere hunderttausende Menschen vor den Toren der Türkei stehen, ist die Türkei nicht unschuldig. Die Türkei hat sich in Syrien mit islamistischen Gruppen zusammengetan und Tausende eigene Soldaten auf syrisches Staatsgebiet verlegt. Russland hingegen unterstützt Syriens Präsident Baschar al-Assad. Schon vor Wochen drohte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einer Großoffensive, sollten sich die syrischen Truppen nicht zurückziehen. Nun, nachdem diese zurückschlagen und bei den Türken nicht unerhebliche Verluste zu beklagen sind, bittet die Regierung in Ankara die NATO um Beistand und droht gleichzeitig recht unverblümt bei Nichtgewährung die Flüchtlingstore zu öffnen. Laut Medienberichten soll dies bereits geschehen sein.
Die EU darf sich nicht zum Büttel Erdogans machen lassen, der aus geo- und machtpolitischen Interessen die Lage in Syrien weiterhin künstlich destabilisiert und dessen direkten Auswirkungen er nun nach Europa zu verlagern versucht.
https://www.n-tv.de/politik/Tuerkei-laesst-offenbar-Fluechtlinge-nach-Europa-article21607560.html


